Der unterschiedliche Aufbau von befederten Dichtsystemen für Flanschverbindungen und für Wellendurchführungen ergibt sich aus den Setzwegen und aufzubringenden Kräften.
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Befederte Dichtsysteme für Wellendurchführungen arbeiten mit geringen Kräften, um die Funktionsfähigkeit nicht durch überhöhte Reibmomente zwischen Packung und Spindel zu beeinträchtigen, müssen jedoch relativ große Setzbeträge ausgleichen. Der Einsatz einer Stopfbuchsbefederung ist die Bedingung für die Gültigkeit der TA-Luft-Zulassung des KSD-Dichtsystems "TA-Luft-Expert".
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Befederte Dichtsysteme für Flansche arbeiten mit hohen Kräften, mit denen sie nur geringe Setzbeträge ausgleichen müssen. Dafür ist die Dichtfläche, deren Flächenpressung aufrecht erhalten werden muß, normalerweise größer als die der Spindeldurchführungen. Bei diesem Anwendungsfall muß darauf geachtet werden, daß die hohe Betriebskraft nicht zur Beschädigung von Flanschen, Bolzen und Dichtung führt.
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Befederte Dichtsysteme für Mannlöcher werden im Hochdruckbereich eingesetzt. Durch die Anordnung der Dichtung, auf die im hohen Druckbereich der innenliegende Deckel die erforderliche Flächenpressung realisiert, im unteren Druckbereich (Abfahren des Kessels) jedoch nur eine geringe Flächenpressung wirkt, kommt es zu Undichtheiten, die über die Aufrechterhaltung der Mindestflächenpressung über Federsäulen vermieden werden.
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